PROLOG
Folge mir...folge mir in meine Welt. In die Welt der Todsünden... sie ist ganz nahe. Ich zeige dir den Weg. Dort wo Neid, Geiz und Völlerei regiert, wo Stolz und Zorn sich Weg bahnt, und wo die Trägheit und Wolllust dich umfängt. Eigentlich ist diese Welt immer da... gleich neben deiner Realität in der du lebst und irgendwann einmal sterben wirst. Meine Welt ist kein Traum- sie existiert in unseren Seelen... Und trotzdem ist sie nicht weniger wahr, weniger real als die Deinige. Hier lebst du deine Wünsche und Begehrlichkeiten... Aber es ist auch die Welt in der deine Ängste hausen... und Angst frisst die Seele auf. Es ist aber auch der Ort an dem die Liebe wohnt, deine tiefsten Gefühle, Lust, Leidenschaft und auch... der Schmerz. Es die Welt in der du wohnst, wenn du gerade aus dem Schlaf erwachst und die Türe zum Wachsein sich langsam öffnet. Es ist so, als ob du dich ein letztes mal umdrehst und deinen Traum betrachtest, der sich danach rasch verflüchtigt. Du weißt, dass da irgendetwas war, dass du irgendetwas erlebt hast... doch du kannst dich nicht mehr daran erinnern, was es war. Und genau dahin werde ich dich jetzt entführen. In die Zwischenwelt.
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EPILOG
Spürst du mich? Ich bin ganz nahe, berühre dich... du kannst dich nicht wehren... und willst es auch nicht... und jetzt wird das Spiel beginnen. Schau dich an wie du da liegst... in all deiner Schönheit... geöffnet... bereit mich aufzunehmen... verschmelzend. Spürst du meine Hände die über deinen Körper gleiten?... dich berührend... eindringend... Besitz ergreifend? Sie sind warm... und vertraut. Lass dich fallen... wir werden gemeinsam fliegen... und ich werde dich auffangen... und wir werden gemeinsam eintauchen... in die zwischenwelt. Zwischenwelt. Wach auf... wach auf... hörst du die Stille... die Stille. |