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Tortura Fortunae

Tortura Fortunae ist mein Erstlingsroman. Er beschreibt die Geschichte von Verena einer Frau, die bei einem Betrugsversuch ertappt wird. Vor die Wahl gestellt angezeigt zu werden, oder 30 Tage als Sklavin zu dienen, entscheidet sie sich für das vermeintlich leichtere... Ein Irrtum. Sie wird geschlagen, vergewaltigt und gequält. Aber sie lernt auch Arved kennen, der sie zwar ebenfalls benützt, sie aber auch immer wieder auffängt.
Ihre Gefühle fahren Achterbahn ... weil sie beginnt die Situation zu geniessen.

Dann verschwindet eine Frau... und ein Fest wird vorbereitet.
Wird der 30.te Tag ihr letzter sein?

Erhältlich bei Amazon und im Buchhandel.

Leseprobe

(...) Nachdem es vorbei war hing Verena regungslos an den Handschellen. Das kalte Metall schnitt in ihre Handgelenke. Arved umfasste sie, hob sie hoch und löste die Fesseln. Er trug Verena zum Sofa und legte sie vorsichtig darauf. Das dunkle Leder kühlte ihre Striemen, die den Rücken und ihren Po zierten.
Arved kniete neben dem Sofa und schaute sie zärtlich an.
„Ich bewundere dich.“
„Wieso, Sie kennen mich doch gar nicht.“
„Ich bewundere dich für das, was du ausstrahlst, Würde, Anmut... ja, Stolz... Selbst in deinem Schmerz bist du stolz. Ich habe deine Erregung gespürt, wie sich deine Atemfrequenz erhöht hat, wie deine Haut sich veränderte. Du standest unter Spannung, die Brustwarzen erigiert, feucht... der Geruch an meinen Fingern... verstehst du, das sind gelebte Emotionen. Ich habe dich gesehen und etwas gefühlt,... etwas Tiefes und Reines.“
„Und wo ist Ihr Stolz? Sie zwingen mich hier zu Dingen die ich nicht will, ja,... Sie sind ein übler Erpresser... und Sie reden von Stolz, Reinheit und Würde!“
„So ganz unrecht kann ich dir nicht geben. Aber ich stehe zu meiner Doppelmoral. Macht ist dazu da genützt zu werden, und du selbst hast mir diese Macht in die Hände gespielt.“
„Aber man muss nicht jede Macht die man hat auch ausnützen, um anderen zu schaden. Macht verpflichtet.“
„Da hast du recht, aber zu was? Was ist denn Macht? Ist es nicht die Möglichkeit Leben zu bestimmen... zu verändern... oder gar zu beenden? Ich werde dein Veränderer sein.“
„Mein Veränderer?“
„Ja, man trifft im Leben immer wieder Menschen, die neue Wege aufzeigen, Situationen beschleunigen, Richtungsänderungen hervorrufen, neue Sichtweisen entwickeln. Diese Menschen stehen an den Scheidepunkten deines Lebens und stoßen dich in die eine oder andere Richtung... das sind die Veränderer. Sie beeinflussen dich in deiner Entwicklung, sie schubsen dich in eine Richtung und rufen dir ein „Lauf!“ hinterher . Die ersten Veränderer sind deine Eltern. Du wirst zeitlebens Gefangener deiner Erziehung bleiben. Danach kommen Freunde, Schule, Feinde, Zufälle. Problematisch wird es, wenn mehrere Veränderer gleichzeitig kommen und dich in verschiedene Richtungen stoßen wollen. Deswegen ist die Auswahl des Veränderers wichtig. Es muss der Richtige sein. Veränderer bewirken auch nicht nur Gutes, nein, gerade die bösen Veränderer prägen dich am stärksten und du läufst viel schneller danach. Natürlich ist man selber auch ein Veränderer. Jeder Veränderer hat natürlich auch eine Wertigkeit. Da gibt es den Verharrer mit der Wertigkeit Null. Das sind die Leute, die dir beibringen, dass es so wie es ist am besten ist. Dann geht es aufwärts in der Rangliste der Wertigkeiten bis hin zum Zerstörer mit der Wertigkeit zehn. Das sind die Veränderer die alles um des Veränderns willen machen. Zweckfragen stehen da nicht mehr im Vordergrund und die Veränderung ist sinnentleert... und ich habe nicht die Wertigkeit zehn.“
„Und sie wollen meiner sein?“
„Ja, du wirst nicht mehr die Gleiche sein- nicht nach diesen dreißig Tagen. Du stehst gerade an einem Scheidepunkt...“
Arved stand auf und holte eine Flasche Wein und zwei Gläser. Er schenkte ein, gab eines davon Verena und hob sein Glas zu einem Trinkspruch.
„Auf den Veränderer.“Verena antwortete nicht, hob aber ebenfalls ihr Glas hoch und nahm dann einen Schluck. Arved stellte sein Glas weg und beugte sich über sie. (...)