cover-marionetten-kleinEin neues Wort hat die Welt erblickt.

BLOG

BLOG ist die Abkürzung von Weblog (Logbuch) und beschreibt ein im Internet öffentlich oder nicht-öffentlich geführtes Tagebuch.

Bestand ein Buch, das Poesiealbum oder auch das Tagebuch früher aus geduldigem Papier, entstanden durch die rasante Entwicklung des Internets ganz neue Formen der Dokumentation, Speicherung und der Möglichkeit zur Veröffentlichung.

Aber kommen wir zu einer bestimmten Bloggerin.
Nennen wir sie Serena
Sie ist jung, frech, neugierig, mutig, leichtsinnig und durchaus von ihrer Lust getrieben.
Und sie sieht gut aus (natürlich tut sie das).
Vielleicht ist Serena eine ganz normale Frau mit Lust am Leben.
Vielleicht ist sie eine Ausnahme.
Es ist egal.
Wir sind auf jeden Fall froh, dass Sie uns an Ihrem Leben teilhaben lässt.

Also lieber Leser, liebe Leserin, mach Dich bereit um in Serenas Leben einzudringen. Begleite sie in den Swingerclub, auf Erotikpartys, zu ihren Blind Dates, zu Bi-Spielen mit Nina, in ein Dominastudio und auf all den andere erotischen Erlebnissen. Fast alles ist Bekannten des Autors real passiert oder wurde nur etwas abgewandelt, manches ist reine Fantasie.
Öffne eine gute Flasche Wein, dimme das Licht herunter, mache es dir bequem…
Es liegen zwei Jahre Leben einer jungen Frau vor Euch …30. August 2006 – 30. August 2008.

  • Ihr findet das eBook HIER.
  • „Marionettenspieler“ auf Facebook HIER

 

Demnächst gibt es auch den zweiten Teil mit dem Namen „Feuchte Fäden“.

Woschofius

PS: Dieses Buch wurde ursprünglich unter dem Pseudonym Serena Arand veröffentlicht, daher sind einige Anmerkungen notwendig, die ihr HIER findet.

Leseprobe:

Das Tattoo
Manchmal kann man froh sein, Dinge nicht immer sofort getan zu haben. So ging es mir mit dem Tattoo.
Ich wollte mir vor einigen Jahren ein kleines Trible stechen lassen.
Ein Arschgeweih.
Oder wie die Österreicher sagen…
Schlampenstempel.
Doch nachdem es dann bei fast jeder Frau das Steißbein zierte, verlor ich mein Interesse daran.
Mittlerweile verdienen viele Ärzte noch mehr Geld damit die „Massenware Arschgeweih“ wieder zu entfernen.
Trotzdem blieb der Wunsch nach einem Tattoo erhalten.
Aber es sollte schon ein besonderes sein.
Ich wollte mir einen kleinen Drachen stechen lassen.
Beginnend am Oberschenkel schlängelt er sich zum Schritt hoch und legt seinen Kopf auf meine rasierte Muschi.
Ein Freund von mir konnte wirklich toll zeichnen und machte mir den Entwurf. Mit diesem ging ich ganz mutig in das Tattoostudio meines Vertrauens.
Ok, es war die Empfehlung einer Freundin.
Sie hatte mich auch gleich gewarnt, dass „Tinte“ ein etwas komischer Kauz sei.
Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass die meisten Studios nicht gerade vertrauenserweckend sind?
Schon die Namen sind teilweise echt angsteinflößend und ein Großteil der Stecher schauen aus wie Hells Angels oder Massenmörder. Meistens sind es aber ganz liebe Menschen.
Ich betrat also ganz mutig das Studio meiner Wahl.
Ein Zweimetermann mit ZZ Top Bart, schweren Bierbauch und Lederjoppe empfing mich „freundlich“ inmitten eines Sammelsuriums von Motorradteilen, Fahnen, Messern und Bierflaschen.
Nackte Frauen mit Megatitten dienten als Tapete. Eine Dartscheibe war mit einem Poster von Brad Pitt beklebt und die Einstiche der Pfeile hatte es fast bis zur Unkenntlichkeit durchlöchert.
Ja, Männer die mit Angelina Jolie anbändeln sind nicht beliebt…
Sein ganzes Leben hatte er auf seiner Haut veröffentlicht. Von den ersten einfachen Figuren, die er wohl noch mit einem Füllfederhalter gestochen hatte, bis hin zu aufwendigen Mustern und Motive war alles vertreten.
„Wat willste?“, fragte er mich, ohne den Mund beim Sprechen zu öffnen.
„Ich denke ein Tattoo.“
„Haha, bist ja ne Lustige.“, nuschelte er zurück.
Ich legte die Zeichnung auf den Tisch.
„Ich will mir das hier vom Oberschenkel zur Muschi krabbeln lassen.“
Er warf ein Blick darauf und nahm die Zeichnung dann in die Hand.
„So, zu deiner Muschi …“
Er kratzte sich den Bart.
„Kann man machen. Willste gleich?“
Ich nickte mit dem Kopf, auch wenn mir mein Herz zurief „Renn weg!“.
Er schloss die Türe ab und führte mich nach hinten in einen kleinen Raum. Hier war es deutlich sauberer und aufgeräumter als vorne. Ein gepolsterte Liege, Lampen und Hygieneartikel standen herum.
„Mach dich scho mal naggisch und leg dich da no.“
Er begann die Tättowiermaschine zusammenzubauen, während ich Rock und Slip abstreifte und mich auf die Liege legte.
„He, leg da Tücher drunter. Da hinten vonner Rolle.“, nuschelte er mich erneut an.
Ein freundlicher Mensch.
Tinte setzte eine Brille auf und nahm neben mir Platz. Jetzt sah er fast wie ein Intellektueller aus.
„Hast ne schöne Muschi.“, ertönte es aus seinem Bart.
„Danke, wie lange dauert das jetzt etwa?“
„Ne gut Stund, es sei denn du rennsch weg. Aber du wirsch eh nomal kommen müsse, umsch nachsteche zu lassa. Auf oins geht des nich.“
Tinte war nicht nur freundlich sondern auch ein lustiger Mensch. Und sein Dialekt war eine Mischung aus Berlinerisch, Schwäbisch und Badenserisch.
Tinte streifte sich Latexhandschuhe über.
Er begann mich zu desinfizieren und ich versuchte mich zu entspannen.
Nachdem er das Motiv mit einem Stift grob skizziert hatte, durfte ich mir anschauen wie es wirken würde.
GEIL!
Dann begann der Schmerz.
Millionen von Nadelstiche krabbelten meinen Oberschenkel nach oben.
Ein ums andere Mal zuckte ich zusammen.
„Wennde so rumzickste, wird des kein Dracha sondern a Kinderkritzel.“, ermunterte mich Tinte zum Stillhalten.
Es ging weiter und ich verfluchte meine Schnapsidee zur Körperverschönerung. Tinte legte seine Hand auf meinem Schamhügel und lenkte so die feinen Vibrationen auf meine empfindliche Stelle ab.
Mein Unterleib wurde warm und gleichzeitig krabbelte dieser feine Schmerz hin und her, rauf und runter.
Am Schlimmsten war der Bereich vom Übergang zwischen Schenkel und Scham.
Ich japste nach Luft und quitschte.
„Tuts weh?“, fragte Tinte
„Sehr witzig.“
Langsam begann ich ihn zu mögen.
„Soll ich die Zung desch Drachens echt auf deim Kitzler ende lasse?“
„Ja klar.“
„Musch du wissa.“
Super.
Ich konzentrierte mich auf den angenehmen Druck seiner Hand auf meiner Scham. Langsam gewöhnte ich mich an den Schmerz und entspannte mich.
Ich beobachtete wie der Zeiger einer großen Uhr langsam seine Runden drehte.
Entspannung.
Bald war ein Stunde um und mittlerweile war das permanente Piksen bis zu meine Muschi hoch gekrochen.
Tinte arbeitete schweigsam und konzentriert.
Das permanente Reizen meiner Muschi begann mich allerdings leicht zu erregen. Nicht so stark, aber ausreichend. Blut durchströmte meinen Unterleib und regte mein Lustzentrum an.
„Dai Muschi sabbert. Bisch geil?“
„Idiot.“
„Wensch willsch, könne mer nachher au a Runde dreha.“, grinste es zwischen seinem Bart hervor.
„Nein danke, kein Bedarf.“
Meine Lust war auf jeden Fall verflogen.
Er zuckte mit den Schultern und arbeitete weiter.
War es eine gute Idee so mit ihm zu streiten, solange er mich tätowierte?
In Gedanken sah ich schon ein „BITCH“ auf meinem Schamhügel stehen.
Sicherheitshalber richtete ich mich auf um nach dem Rechten zu sehen.
Nein, alles in Ordnung. Langsam erblickte ein Drachen das Licht der Welt.
Nach einer weiteren halben Stunde endete das Vibrieren.
Tinte wischte noch mit einem Tuch alles sauber und versorgte den angeschwollenen Bereich.
„Komsch in zwoi Woche wieder. No macha mer der Rescht.“
Im Spiegel betrachtete ich das Werk.
Es hatte sich wahrlich gelohnt! Auch wenn es noch nicht ganz fertig war, konnte man schon sehen, dass es fantastisch werden würde.